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Präsentationen konzipieren: In fünf Schritten zur Storyline

Jasmin Brandt
Jasmin Brandt
Ansprechpartner Wirkungsstrategie
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Erst die Aufgabe, dann das Material
5 Fragen vor der Präsentationserstellung

Was professionelles Präsentationsdesign von zusammengesuchten Folien unterscheidet

Eine Präsentation kann eine Entscheidung vorbereiten, Vertrauen schaffen, einen komplexen Sachverhalt erklären oder ein Produkt zeigen. Sie wird vorgetragen, verschickt oder interaktiv genutzt. Diese Aufgabe bestimmt Aufbau und Gestaltung. Deshalb steht sie am Anfang.
Ein häufiger Fehlstart: Folien aus früheren Projekten, Quartalsberichten und verschiedenen Abteilungen landen in einer neuen Präsentation. Jede einzelne Folie mag funktionieren. Zusammen beantworten sie unterschiedliche Fragen, sprechen verschiedene Zielgruppen an und folgen keinem gemeinsamen roten Faden. 

Checkliste: Fünf Fragen vor der ersten Folie 

Die beste Voraussetzung für eine Präsentation ohne erkennbare Struktur ist – richtig – keine Struktur zu haben. Das Publikum wird also überhaupt nicht abgeholt. Unter keinen Umständen sollte eine Gliederung oder Agenda dargelegt werden. Dann wüssten die Zuhörer:innen schließlich, welche Themen in den nächsten Minuten genauer besprochen werden und das wäre ja ziemlich unnötig oder?

1. Zweck:

  • Was soll die Präsentation auslösen: eine Entscheidung, Vertrauen oder Momentum? Was ist danach anders als vorher? 

2. Zielgruppe:

  • Wer nutzt die Präsentation, was weiß diese Gruppe bereits, und was muss sie verstehen? 

3. Situation:

  • Wird die Präsentation vorgetragen, gelesen, im Gespräch vertieft oder selbstständig erkundet? 

4. Medium:

  • Reicht ein lineares Deck, oder braucht es Interaktion, Animation oder eine digitale Anwendung? 

5. Outline:

  • Welcher rote Faden führt von der Ausgangslage zur Schlussfolgerung? 


Diese 5 Punkte sollten Sie immer als Ausgangsfragen vor der Zusammenstellung der Präsentationsfolien beantworten. Nicht die "haben wir doch irgendwo" Folien bestimmen Ihre Storyline, sondern die Antworten auf die Fragen.

Für eine effiziente Umsetzung empfehlen wir uns als Experten zur Wirkungsstrategie. Rufen Sie uns an, wir freuen uns auf Ihre Geschichte.

So arbeitet i‑pointing 

Seit 25 Jahren arbeiten wir ausschließlich an Business-Präsentationen in PowerPoint und Google Slides, allein 2025 an mehr als 7.400. Bei einer einzelnen Präsentation klären wir in der Wirkungsstrategie Ziel, Zielgruppe und gewünschte Wirkung und entwickeln in der konzeptionellen Kommunikationsberatung Kernbotschaft, Storyline und Präsentationsrahmen. Daraus entstehen Visualisierung und bei Bedarf Interaktion. Bei wiederkehrender Präsentationsarbeit bauen wir das System dahinter: Master, Styleguide, Folien- und Bildbibliotheken und Arbeitsabläufe, mit denen mehrere Teams konsistent arbeiten (Präsentationssysteme). Wenn KI-Werkzeuge im Einsatz sind, bereiten wir Ihre Marke so auf, dass die KI sie versteht und einhält (KI-Beratung & Automatisierung).